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Der erste schneidende Schmerz der Trennung von einer geliebten Person ist fast leichter zu ertragen, als das Vermissen und die verzehrende Sehnsucht, die nachfolgt, bis man sich daran gewöhnt hat.

(Johann Peter Hebel, (1760 - 1826), Schweizer Dichter)

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Manchmal muß man gehen, um sich nicht zu entfernen.

(Christa Schyboll, (*1952), Autorin)

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen
und trotzdem zu uns halten.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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Heimat ist für mich dort, wo ein Mensch ist, zu dem ich kommen kann,
ohne gefragt zu werden warum ich da bin, der mir einen Tee anbietet,
weil er weiß, dass ich Tee trinke,
und wo ich bei dieser Tasse Tee schweigen darf.
(Reiner Kunze)

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Es gibt zwei Arten von Freunden:
Die einen sind käuflich,
die anderen sind unbezahlbar.
(Unbekannt)

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Der Sieger hat viele Freunde,
der Verlierer gute!
(Unbekannt)

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Ein Freund ist einer,
vor dem man laut denken darf.
(Ralph Waldo Emerson / 1803-1882 amer. Philosoph)

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Der tiefste Schmerz bringt dich zu dir selbst.

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Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

(Antoine de Saint-Exupéry)

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Leben ist das, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.
(Henry Miller)

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Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können,
wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.
(Henry Louis Mencken)

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Freundschaft kritisiert nicht in der Stunde des Leidens,
sagt nicht nüchtern verständig, "wenn du es so und so gemacht hättest",
sondern öffnet einfach die Arme und spricht:
"Ich frage nicht, ich urteile nicht, hier ist mein Herz, daran ruh aus."
Wenn man immer im voraus wüsste, wie man handeln müsste,
dann gäbe es ja keinen Irrtum.
Die Freundschaft rät und warnt vorher, nachher liebt sie.
Das nur ist die echte, die falsche macht es umgekehrt.
(Malvida von Meysenburg, (1816 - 1903))

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Sei einfach du selbst. Das reicht.
 
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Vertraue niemandem außer dir selbst, denn nur Du kannst dir sicher sein,
Dir niemals selber das Herz zu brechen!
 
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Vertraue dir selbst.
Deine Wahrnehmung ist oft sehr viel genauer,
als du bereit bist, zu glauben.
(Claudia Black)
 
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Ohne Worte

Es gibt niemanden, den ich lieber mag.
Niemanden, bei dem ich gerade jetzt lieber wär.
Niemanden, mit dem ich so lachen kann.
Niemanden, mit dem ich so weinen kann.
Niemanden, mit dem ich so schweigen kann.
Niemanden, der so für mich da ist.
Niemanden, für den ich so da bin.
Niemanden, der dich je ersetzen kann.
Niemanden, der dich und mich verstehen kann, auch ohne Worte.
Niemanden, der so eine Bindung empfindet, wie wir es tun.
Niemanden, mit dem ich jemals haben werde, was wir beide miteinander haben.

Niemand ist wie du, für mich.
DU!

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Max Frisch: "Du sollst dir kein Bildnis machen"

Es ist bemerkenswert, daß wir gerade von dem Menschen, den wir lieben,
am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach.
Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe,
daß sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft,
einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen.
Wir wissen, daß jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt,
wie entfaltet, und daß auch dem Liebenden sich alles entfaltet,
das Nächste, das lange Bekannte.
Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis.
Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende,
daß wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertig werden;
weil wir sie lieben, solange wir sie lieben.

Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben;
sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken,
sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren,
nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum?
So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit,
schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll,
unfaßbar ist der Mensch, den man liebt - Nur die Liebe erträgt ihn so.

Unsere Meinung, daß wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedes mal,
aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind -
nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt:
weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat,
darum ist der Mensch fertig für uns. Er muß es sein. Wir können nicht mehr!
Wir künden ihm die Bereitschaft auf, weitere Verwandlungen einzugehen.
Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfaßbar bleibt,
und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, daß unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.

“Du bist nicht”, sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte: “wofür ich Dich gehalten habe.”
Und wofür hat man sich denn gehalten? Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist,
ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind.
Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat.

Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es von Gott.
Es dürfte auch in diesem Sinne gelten:
Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfaßbar ist.
Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird,
fast ohne Unterlaß wieder begehen - Ausgenommen, wenn wir lieben.

Max Frisch (Tagebuch 1946 - 1949)

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Wo Himmel und Erde sich berühren …  [eine Legende]

Es war einmal ein Ehepaar, das lebte glücklich irgendwo. Die beiden liebten sich, teilten Freude und Leid, Arbeit und Freizeit, Alltag und Sonntag miteinander. Über Jahre lebte das Ehepaar im Glück, bis eines Tages …

Eines Tages las das Ehepaar miteinander in einem alten Buch. Es las, am Ende der Welt gäbe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berührten. Dort gäbe es das große Glück, dort sei der Himmel.

Das Ehepaar beschloss, diesen Ort zu suchen. Es wollte nicht umkehren, bevor es den Himmel gefunden hätte. Das Ehepaar durchwanderte nun die Welt. Es erdultete alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt mit sich bringt. Sie hatten gelesen, an dem gesuchten Ort sei eine Tür, man brauche nur anzuklopfen, hineinzugehen und schon befinde man sich beim großen Glück. Endlich fand das Ehepaar, was es suchte. Die beiden klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete.

Und als sie eintraten, blieben sie sofort erstaunt stehen. - Sie standen in ihrer eignen Wohnung. Die Wohnung war so, wie sie sie verlassen hatten. Nein, nicht ganz! Da gab es eine neue Tür, die nach draußen führte und jetzt offen stand.

Da begriffen sie: Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, an dem das Glück zu finden ist, dieser Ort befindet sich auf dieser Erde. Er befindet sich direkt in unserer Umgebung. Wir brauchen ihn nur zu sehen und die Tür zu öffnen. Wir brauchen nur am Leben anderer teilnehmen und andere an unserem Leben teilnehmen lassen.

(Quelle: unbekannt)

 




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